Die vollständige Augenoptische Versorgung
für das beidäugige Sehen:

Begriffsbestimmung / Terminologie
Das Sehen
Axiale Bildlagefehler
Das Sehen über beide Augen
laterale Bildlagefehler
Falsche Bildlage
Verstärkte Muskelarbeit
Befindlichkeiten
Augenmuskelkater
Hilfe


Begriffsbestimmung / Terminologie

Der im Volksmund gebräuchliche Begriff "Fehlsichtigkeit" beschreibt einen nicht krankhaften Körperzustand und bedeutet "Brille tragen". Das Wort "Fehlsichtigkeit" ist irreführend. Die Vorsilbe "Fehl" vor dem Substantiv "Sichtigkeit" ist sinnleer. Treffend wäre der Begriff "Bildlagefehler".

Sehen ist eine angeborene Fähigkeit. Folglich meint der Begriff "Sichtigkeit", daß man sehen kann. Die Vorsilbe "Fehl" ist durch nichts zu vervollständigen, um ihr einen Sinn zu geben.

Warum dieser gesunde Körperzustand nachfolgend als "Bildlagefehler" bezeichnet wird, ergibt sich aus der naturgesetzlichen Lichtbrechung.

Das Sehen

Die Sinneswahrnehmung „Sehen“ ist dem Menschen angeboren und findet im Gehirn statt. Um Reize von außen wahrnehmen zu können, bedarf das Gehirn einer „Antenne“. Das Auge ist die Antenne für Lichtreize, welche das „Sehen“ bewirkt. Die Auswertung dieser Lichtreize erlernt das Gehirn im frühkindlichen Stadium. Sie ist etwa mit dem zweiten Lebensjahr abgeschlossen.

Um ein Objekt des sinnlichen Interesses scharf „sehen“ zu können, muß das Licht durch das optische System des Auges so auf die Netzhaut gelenkt werden, daß es in der Netzhautebene abgebildet wird, denn: Nur der Lichtweg bestimmt den Ort der Bildlage.

Wenn das Objekt des sinnlichen Interesses durch die optische Einrichtung des Auges (Hornhaut, Augenlinse) auf der Netzhaut abgebildet wird, dann erst sieht das Gehirn scharf. Es bedarf dann keiner weiteren Änderung des Lichtweges. Der Sehakt läuft nun mit dem geringsten Energieumsatz und dem größtmöglichen Erfolg ab (Abb. 1. Anm.: Baustelle, die Bilder kommen noch.).

Ist die Bildlage nicht in der Netzhautebene (Abb. 2 u. 3), liegt ein „axialer Bildlagefehler“ vor. Das Gehirn sieht unscharf. Das löst in jedem Falle reflektorisch die Selbstkorrektion falscher Bildlage (SfB) aus. Weil das grundsätzlich mit erhöhtem Energieverbrauch verbunden ist, ist das auch immer (mehr oder weniger) anstrengend.

Die Korrektion falscher Bildlage ist nur mit Änderung des Lichtweges möglich. Das geschieht ausschließlich mit augenoptisch wirksamen Korrektionsmitteln. Zu diesem Zwecke werden die den Lichtweg ändernden (Brillen)-Linsen in den Strahlengang gebracht. Die nachfolgende Zeichnung erklärt deren Wirkungsweise: (Abb. 2)

Das Sehen über beide Augen

Neben dem axialen (auf der optischen Achse) gibt es auch den lateralen (seitlichen) Bildlagefehler, der nur dann auftreten kann, wenn beide Augen am Sehakt beteiligt sind: (Abb. 3)

Laterale Bildlagefehler nennt man "Winkelfehlsichtigkeit" (Wf). Die Korrektion von Winkelfehlsichtigkeit ist auch nur mit die den Lichtweg ändernden augenoptischen Maßnahmen möglich: (Abb. 4)

Befindlichkeiten

Die Dauerbelastung verstärkter Muskelarbeit durch die Selbstkorrektion falscher Bildlage ist häufig mit sehr lästigem „Augenmuskelkater“ verbunden, der sich sehr vielseitig und unangenehm bemerkbar machen kann. Gerade kleine Bildlagefehler verursachen häufig die auffälligsten Befindlichkeitsstörungen. Schulmedizinisch ist die Ursache dieser Befindlichkeitsstörungen nicht diagnostizierbar. Medizinische Behandlungen sind therapieresistent und scheitern regelmäßig. Die Folgen dieses "Augenmuskelkaters" sind nur mit augenoptischen Maßnahmen zu beseitigen.

Folgende Befindlichkeitsstörungen treten am häufigsten auf:

Kopfschmerzen
Migräne
Lichtempfindlichkeit
Brennen, Tränen, Jucken der Augen
Bindehautentzündung
Gefühl wie Sand in den Augen
Schwindelgefühl
Magenbeschwerden
Nacken-, Rückenbeschwerden
Schnelle Ermüdung beim Lesen
Konzentrationsschwäche
Ungern oder unsicheres Autofahren bei Nacht oder in schlechten Lichtverhältnissen

Bei Kindern:

ADS, LRS, Hyperaktivität, Dyskalkulie, Teil-Leistungsstörungen usw.


Intelligente Kinder sind wegen ihrer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) versetzungsgefährdet, weil sie wegen eines lateralen Bildlagefehlers, genannt "Winkelfehlsichtigkeit", nicht „richtig“ sehen und deswegen nicht die erwartete Leistung bringen können. Diese „Leistung“ ist das Reproduzieren dessen, was das Gehirn gespeichert hat. Was es aber nur unzureichend aufgenommen hat, kann es auch nur unzureichend wiedergeben. Hinweis:

Sprechen, Lesen und Schreiben sind
reproduzierende Leistungen des Gehirns.


Schon beim Auftreten nur einer dieser Befindlichkeitsstörungen kann Leidensdruck entstehen. Dann lohnt es sich zu prüfen, ob und welche Art von Bildlagefehler vorliegen, deren Korrektion sinnvoll und damit notwendig ist.

Bestehen nach Korrektion Befindlichkeitsstörungen weiter, sollten krankhafte Ursachen ausgeschlossen werden. Keinesfalls ist die Änderung des Lichtweges als Heilbehandlung zu bewerten, auch dann nicht, wenn nach Korrektion falscher Bildlagen die Befindlichkeitsstörungen sich verringern oder ganz verschwinden.

Hilfe

Wie den Betroffenen geholfen werden kann, ist aus dem Vorhergesagten und aus den Skizzen ersichtlich: Es sind die Strecken zu messen, um welche Beträge die Bildlagen zu korrigieren sind. Das kann nur mit Hilfe optisch-physikalischer Meßmethodik geschehen, zu deren Anwendung ausschließlich der Augenoptiker ausgebildet ist.

Wichtig:

Die Korrektion falscher Bildlage ist garantiert ohne schädliche Nebenwirkungen.
Daraus folgt: Als erste Maßnahme sollte bei den zuvor genannten Befindlichkeitsstörungen die Bildlagemessung durchgeführt werden.

Weitergehende Informationen erhalten Sie von:

Horst Dauter
Kurt-Schumacher-Str. 5c
38102 Braunschweig
Tel.: 0160 - 736 89 43


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